Atemberaubende Touren in eindrucksvollen Gletscherlandschaften

Die Schweiz bietet eine Vielzahl von atemberaubenden Skihochtouren für alle Erfahrungsstufen, von klassischen Touren auf majestätische Gipfel bis hin zu herausfordernden Durchquerungen und anspruchsvollen Gletscherüberquerungen. Egal, ob du als Einsteiger auf den höchsten Punkt eines Viertausenders streben oder als erfahrener Skitourengeher die legendäre Haute Route wagen möchtest – hier findest du die besten Touren, praktische Tipps und alles, was du für dein Skihochtouren-Abenteuer benötigst.

Skihochtouren in der Zentralschweiz

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Im Herzen der Alpen auf den Dammastock (3630m)

Der höchste Gipfel der Zentralschweiz bietet eine eindrucksvolle Skihochtour mit einer spektakulären Abfahrt über den Rhonegletscher. Die Tour startet am Furkapass und erfordert eine gute Kondition sowie sicheres Skifahren im alpinen Gelände. Alternativ kann der Aufstieg über die Trifthütte erfolgen. Nach besonders schneereichen Wintern kann diese Tour bei einem gut eingeschneiten Dammagletscher bis weit in den Frühling hinein absolviert werden. Zum Beispiel kurz nach Öffnung des Furkapass. Das verkürzt den Aufstieg deutlich.

Titlis Rundtour: Rundumpaket mit Bahnunterstützung

Diese beeindruckende Tour führt durch eine imposante Berg- und Gletscherlandschaft. Mit Abseilstellen und langen Abfahrten bietet sie ein kompaktes und forderndes Abenteuer für erfahrene Skitourengänger. Die Titlis Rundtour startet in der Regel auf dem Klein Titlis. Diesen erreicht man am besten mit der ersten Bahn ab Engelberg. Von dort fährt man ab zum in Richtung Hinteres Titlisjoch. Nun folgt ein schmaler, aussichtsreicher, kurzer und spektakulärer Grat bis zum vorderen Titlisjoch. Dort folgt eine Abseilstelle und nach einer Abfahrt beginnt auf dem Wendengletscher der Gegenaufstieg zum Wendenjoch. Von dort fährt man entweder direkt wieder ab ins Engelberger Tal, oder man verlängert die Tour mit einer Übernachtung im toll gelegenen Grassenbiwak. Bei einer Übernachtung bietet sich eine Gipfelbesteigung des Grassen bei Sonnenaufgang an, bevor man dann wieder ins Engelberger Tal abfährt.

Der Titlis im Winterkleid

Bild: Schweiz Tourismus

Urner Haute Route: Imposante Touren abseits der Massen

Die Urner Haute Route ist eine mehrtägige Skihochtour im Kanton Uri. Sie führt durch alpines Gelände mit steilen Abfahrten und bietet ein eindrückliches Panorama. Die Route Skihochtour führt durch das grossartige Hochgebirge zwischen Andermatt und Engelberg.

Die Urner Haute Route bietet fantastische Abfahrten und die abgelegenen Hütten verwöhnen dich mit leckerem Köstlichkeiten.

Die Mehrtages-Skihochtour wird als anspruchsvolle Tour eingestuft (ZS+) eingestuft. Bergschulen wie Berg+Tal und Höhenfieber bieten diese Tour als 5-Tages-Tour an.

Der Routenverlauf ist aufgeteilt in folgende Etappen:

  • Etappe 1: Realp → Albert-Heim-Hütte
    Strecke: 9,5 km
    Höhenmeter: +900 m
  • Etappe 2: Albert-Heim-Hütte → Chelenalphütte
    Strecke: 12,9 km
    Höhenmeter: +1.330 m / -1.520 m
  • Etappe 3: Chelenalphütte → Sustenlimi/Sustenhorn
    Strecke: 11,6 km
    Höhenmeter: +1.097 m / -1.577 m
  • Etappe 4: Sustenlimi → Sustlihütte
    Strecke: 6,1 km
    Höhenmeter: +1.116 m / -735 m
  • Etappe 5: Sustlihütte → Engelberg
    Strecke: 10,0 km
    Höhenmeter: +662 m / -1.834 m

Weitere Skihochtouren in der Zentralschweiz

Relativ einfache aber trotzdem lohnende Tour. Start ab Realp oder vom Hotel Tiefenbach am Furkapass. Alternativ auch von der Albert Heim Hütte. Einige steilere Stellen auf dem Gletscher. Technisch wenig anspruchsvoll.

Abgelegene Gipfelziele ab der SAC Maighelshütte. Mit relativ langen Zustiegen und knackigen Gipfelaufstiegen und Abfahrtsvarianten. Diese Region kann auch als Übergang ins Tessin genutzt werden.

Zwei lohnende Skihochtouren im Glarnerland. Dank den schattigen Hängen liegt am Gemsfairen und Tüfelsjoch bis weit in den Frühling toller Pulverschnee. Während der Clariden ab dem Klausenpass eine knackige aber aussichtsreiche Tour darstellt.

Gut erreichbar über Realp und die Rotondohütte. Kombinierbar mit einer eindrucksvollen Abfahrt ins Wallis oder ins Bedretto. Anspruchsvolle aber lohnende Tour in einem vielseitigen Tourengelände.

Skihochtouren im Wallis

Dufourspitze (4634m): Skihochtour auf den höchsten Schweizer

Die Normalroute führt von Zermatt (Furi oder Gornergrat) über die Monte Rosa Hütte (2’883 m) und den Silbersattel zum Gipfel. Alternativ gibt es eine anspruchsvollere Route über den Westgrat. Vom Gipfel der Dufourspitze bietet sich eine atemberaubende Aussicht über das gesamte Wallis und nach Italien. Zudem wartet eine der längsten Abfahrten der Alpen auf dich, vom höchsten Punkt der Schweiz bis hinunter nach Zermatt. Die Tour von Zermatt auf die Dufourspitze gilt als echte Herausforderung für erfahrene Skihochtourengänger und ist ein Erlebnis der Superlative.

Panorama-Aussicht vom Gornergrat oberhalb Zermatt, Wallis: links Monte Rosa mit Dufourspitze (4634 m), mitte Liskamm (4527 m), rechts Breithorn (4164 m), davor der Gornergletscher.

Bild: Switzerland Tourism By-Line: swiss-image.ch/Marcus Gyger

Skihochtour aufs Strahlhorn (4190m) – der Klassiker im Saastal

Das Strahlhorn gehört zu den wenigen Viertausendern, die bis zum Gipfel komplett mit Skiern bestiegen werden können. Der Normalweg startet in Saas-Fee und führt über die Britanniahütte (3’030 m) auf den Hohlaub- und den Allalingletscher, bevor es über den Adlerpass zum Gipfel geht. Die Abfahrt führt entweder zurück nach Saas-Fee oder über den Adlergletscher nach Zermatt. Eine fantastische Tour für erfahrene Skitourengänger.

Signalkuppe (4554m) – Im Banne der Dufourspitze

Diese Tour führt dich ebenfalls von der Monte Rosa Hütte ins Monte Rosa-Massiv, wo die höchste Schutzhütte Europas, die Margheritahütte, auf 4’554 m steht. Der Anstieg über die Monte Rosa Hütte ist weniger anspruchsvoll als die Tour auf die Dufourspitze, bietet jedoch ein einzigartiges alpines Erlebnis mit grandioser Aussicht und erfordert wie alle Gipfel in dieser Region eine entsprechende Akklimatisierung. Zudem sollest du über die nötige technische und alpinistische Erfahrung verfügen.

Skihochtour auf den Alphubel (4206m) oberhalb Saas-Fee

Diese Tour startet in Saas-Fee (1.798 m) und ist erreichbar per Luftseilbahn zur Längfluehütte (2.869 m). Von dieser führt die Tour über den Feegletscher, vorbei an markanten Spaltenzonen und steilen Hängen. Der Aufstieg erfordert technisches Können und alpine Erfahrung, besonders beim Überqueren von Spalten und den Steilhängen, die teils mit Harscheisen und angeseilt zu überwinden sind. Der Gipfelhang, mit bis zu 41°, fordert eine saubere Aufstiegs- und Abfahrtstechnik. Die Abfahrt führt über 2.400 Höhenmeter zurück nach Saas-Fee, eine der längsten Abfahrten im Wallis. Die beste Zeit ist von Februar bis April bei stabiler Schneedecke.

Weitere Skihochtouren im Wallis

Anspruchsvoller und abgelegener Gipfel. Bietet sich an als Überschreitung von der Oberaletschhütte. Konditionell anspruchsvolle und insgesamt ernsthafte Tour.

Dank der Seilbahn von Zermatt einer der einfachsten Viertausender der Alpen – auch mit Ski. Doch Vorsicht vor den massiven Gletscherspalten. Diese müssen gut eingeschneit sein.

Eine entlegene und landschaftlich beeindruckende Skitour im Binntal. Start von der urchigen Mittlenberghütte.

Skihochtouren im Berner Oberland

Vom Sustenpass auf das Sustenhorn (3502 m)

Diese vergleichsweise einfache Skihochtour auf das Sustenhorn ist gut für sportliche und ambitionierte Einsteiger geeignet, die bereits über Gletschererfahrung verfügen. Ausgangspunkt ist meist die Sustenpassstrasse (Steingletscher) oder die Tierberglihütte. Der Ansteig über den Steingletscher ist infolge Eisschlag und schmelzendem Gletscher anspruchsvoller geworden und muss jede Saison neu beurteilt werden. Auf der Tierberglihütte wird man mit toller Gastfreundschaft belohnt.

Frisch angezuckerte Landschaft am Sustenpass

Bild: Yves Moret | Unsplash

Vom Jungfraujoch aufs Finsteraarhorn (4274 m)

Die Skihochtour auf das Finsteraarhorn (4.274 m) ist eine der anspruchsvollsten Touren in den Berner Alpen. Vom Jungfraujoch (3.454 m) führt die Route über den Jungfraufirn zum Konkordiaplatz (2.600 m) und weiter über die Grünhornlücke (3.100 m) zur Finsteraarhornhütte (3.048 m).

Der Gipfelanstieg beginnt am Skidepot (3.616 m) mit einem steilen Hang (bis 40°), einer Gletscherquerung zum Hugisattel (4.088 m) und Kletterstellen (II° UIAA) am Nordwestgrat. Der letzte Anstieg über einen 41° steilen Firnhang führt zum höchsten Punkt der Berner Alpen. Die Abfahrt erfolgt meist über die Aufstiegsroute und bietet bis zu 2.400 Höhenmeter Abfahrt.

Beste Zeit: März bis Juni. Erforderlich sind ausgezeichnete Kondition, Steilhangtechnik und vollständige Sicherheitsausrüstung.

Vom Berner Oberland über die Äbni Flue ins Wallis

Die Skihochtour auf die Äbeni Flue (3.962 m) startet auf dem Jungfraujoch (3.454 m) mit einer Abfahrt über den Jungfraufirn und Gegenanstieg zum Louwitor (3.658 m). Von dort führt die Abfahrt über den Kranzbergfirn auf den Aletschfirn und der Aufstieg zur Hollandiahütte (3.240 m), wo die Nacht verbracht wird.

Am zweiten Tag führt ein einfacher, aber konditionell fordernder Anstieg über den Äbeni-Flue-Firn zum Gipfel mit grandiosem Panorama. Die lange Abfahrt über den Langgletscher ins Lötschental belohnt mit traumhaften Hängen und führt bis zur Fafleralp oder Blatten. Diese Tour kombiniert hochalpine Landschaft mit einer der schönsten Abfahrten der Berner Alpen und ist ideal für erfahrene Skitourengeher.

Abfahrt Richtung Blatten im Lötschental

Bild: Schweiz Tourismus

Weitere Skihochtouren im Berner Oberland

Spannende Übergänge und imposante Gletscherlandschaften rund um die gemütliche Gaulihütte.

Schöne, und etwas einfachere Hochtour in eindrucksvollem Gletscherambiente. Ausgangspunkt ist die Finsteraarhornhütte. Kann als Ausstieg aus dem Gebiet ins Wallis genutzt werden.

Traumhafte Touren mit hochalpinem Charakter. Gut erreichbar vom Jungfraujoch. Ausgangspunkt ist die Konkordia- oder Mönchsjochhütte.

Skihochtouren in Graubünden

Skihochtour auf den Piz Palü (3900 m)

Die Normalroute führt von der Bergstation Diavolezza über den Persgletscher und den Ostgipfel auf den Piz Palü. Eine spannende, lange und anspruchsvolle Variante ist die Überschreitung des Piz Palü zum Rifugio Marinelli (2’813 m). Die Skihochtour auf den Piz Palü gilt als mittelschwer und bietet eine eindrucksvolle Gletscherlandschaft mit fantastischen Abfahrten. Vorsicht vor den Spaltenzonen auf dem Persgletscher.

im Aufstieg zum Piz Palü (im Hintergrund) auf rund 3900 m.

Bild: Switzerland Tourism By-line: swiss-image.ch/Christof Sonderegger

Piz Bernina (4048 m) – Skihochtour auf den höchsten Bündner

Obwohl der Piz Bernina die 4.000-Meter-Marke nur knapp überschreitet, ist er in puncto Schönheit und Eleganz unübertroffen. Die Tour verlangt eine gute Kondition und Erfahrung im hochalpinen Gelände.

Vom Start oder Bovalhütte (2494 m) führt die Route über den Morteratschgletscher, den Fortezzagrat und die Bellavista-Terrasse. Alternativ direkt über den Gletscher in Richtung Fuorcla Crast d’Agüzza. Nach einem Skidepot am Spallagrat erfolgt der finale Anstieg zu Fuss über einen schmalen Firngrat.

Die Abfahrt über den Vadret da Morteratsch bietet 1.700 Höhenmeter in teils spaltenreichem Gelände. Mit Steilpassagen bis 40° und ausgesetzter Kletterei erfordert die Tour alpine Erfahrung und eine komplette Sicherheitsausrüstung. Die beste Zeit ist von März bis April.

Ueli Lamm auf der Bergstation Corvatsch vor Biancograt und Piz Bernina.

Bild: Schweiz Tourismus

Bündner Haute Route – einmal quer durch die Albula-Region

Die Bündner Haute Route ist eine atemberaubende Mehrtages-Skitour, die in fünf Tagen von Julierpass bis Unterengadin durch die eindrucksvolle Berglandschaft der Albula-Region führt. Mit moderater Schwierigkeit (WS-ZS+ je nach Gipfel) ist sie ideal für erfahrene Skitourengeher, die eine abwechslungsreiche Route mit spektakulären Gipfelbesteigungen, Gletscherquerungen und unvergesslichen Abfahrten suchen.

Die Tour beginnt mit einem Aufstieg vom Julierpass zum Piz Surgonda (3196 m), bevor die erste Nacht in der Jenatschhütte verbracht wird. Am zweiten Tag folgt die Überquerung des Piz Laviner (3173 m), mit einer Abfahrt nach Preda und einer kurzen Bahnfahrt nach Madulain, bevor es zur Es-cha Hütte geht. Der dritte Tag ist ein Highlight der Tour: Die Besteigung des Piz Kesch (3418 m), dem höchsten Gipfel der Albula-Alpen, gefolgt von einer anspruchsvollen Abfahrt zur Keschhütte. Am vierten Tag führt die Route über das Scalettahorn (3087 m) und den Piz Grialetsch (3130 m) zur Grialetschhütte. Der letzte Tag bietet mit der Besteigung des Piz Sarsura (3175 m) und einer langen Abfahrt durch das Val Sarsura nach Susch im Unterengadin einen würdigen Abschluss dieser Skidurchquerung.

Die Bündner Haute Route besticht nicht nur durch ihre alpinen Herausforderungen, sondern auch durch atemberaubende Panoramablicke auf die Berninagruppe, den Ortler und die Walliser Viertausender. Gletschererlebnisse, gemütliche Hütten und das Gefühl von echter Hochgebirgsabenteuer machen diese Route zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Was ist der Unterschied zwischen einer Skitour und einer Skihochtour?

Skihochtouren führen ins hochalpine Gelände und sind oft mit der Überquerung von Gletschern verbunden. Im Gegensatz zu klassischen Skitouren befinden sie sich meist in Höhen über 3’000 Metern und erfordern neben einer guten Kondition auch Erfahrung im alpinen Gelände. Die Spaltengefahr auf Gletschern macht den Einsatz von Seil- und Sicherungstechnik notwendig, weshalb eine entsprechende Ausbildung unerlässlich ist. Zudem sind viele Skihochtouren länger und beinhalten oft Übernachtungen in Berghütten oder mehrtägige Durchquerungen, was zusätzliche Planung und Vorbereitung erfordert.

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Welche Grundlagen sind notwendig fürs Skihochtouren?

Skihochtouren erfordert Wissen und Erfahrung

Bevor du dich auf eine Skihochtour wagst, solltest du über die notwendigen Kenntnisse und die richtige Ausrüstung verfügen. Eine fundierte Ausbildung ist essenziell, um sicher unterwegs zu sein. Eine gute Möglichkeit, sich vorzubereiten, sind Kurse des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) oder geführte Touren mit erfahrenen Bergführern. Hier lernst du nicht nur die wichtigsten Techniken, sondern bekommst auch wertvolle Tipps zur Tourenplanung und Risikoeinschätzung.

So bist du fit fürs Skihochtouren

Der höchste Gipfel der Zentralschweiz bietet eine eindrucksvolle Skihochtour mit einer spektakulären Abfahrt über den Rhonegletscher. Die Tour startet am Furkapass und erfordert eine gute Kondition sowie sicheres Skifahren im alpinen Gelände. Alternativ kann der Aufstieg über die Trifthütte erfolgen. Nach besonders schneereichen Wintern kann diese Tour bei einem gut eingeschneiten Dammagletscher bis weit in den Frühling hinein absolviert werden. Zum Beispiel kurz nach Öffnung des Furkapass. Das verkürzt den Aufstieg deutlich.

Die richtige Technik und Taktik fürs Skihochtouren

Ein solides Wissen in Lawinenkunde, Spaltenbergung und Tourenplanung ist unerlässlich. Du solltest in der Lage sein, die Lawinensituation richtig einzuschätzen, Gefahrenstellen zu erkennen und bei Bedarf eine sichere Route zu wählen. Zudem gehört das Sichern am Gletscher zu den Grundfähigkeiten, die jeder Skitourengänger beherrschen sollte. Das Navigieren im alpinen Gelände erfordert Erfahrung, weshalb es ratsam ist, sich langsam an anspruchsvollere Touren heranzutasten.

Die richtige Ausrüstung fürs Skihochtouren

Auch die richtige Ausrüstung spielt eine entscheidende Rolle. Neben Tourenski mit Fellen und einer Sicherheitsausrüstung bestehend aus LVS-Gerät, Schaufel und Sonde benötigst du für Skihochtouren zusätzlich hochalpine Ausrüstung wie Seil, Gurt, Steigeisen und Eispickel. Diese Ausrüstung ermöglicht es dir, dich sicher auf vereisten Passagen und Gletschern zu bewegen. Regelmässige Trainings im Umgang mit der Ausrüstung helfen dir, im Ernstfall schnell und richtig zu handeln.

Nebst der Standardausrüstung brauchts auf einer Skihochtour auch eine Gletscherausrüstung